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Schiller-Projekt: Netzwerk für Gedankenfreiheit und Kreativität2021-06-06T19:40:13+02:00

Schiller Projekt

Netzwerk für Gedankenfreiheit und Kreativität

  • Spielerisch die Welt verändern
807, 2021

Spielerisch die Welt verändern

Zukunft macht Schule – Das Spiel

2. Arbeitskreis Game-based Learning

Wenn wir spielen, tauchen wir in andere Welten ein. Wir spielen meist in Teams und erfahren dabei  Flow-Erlebnisse, die unsere intrinsische Motivation steigern. Wir lernen aus dem Scheitern und versuchen es erneut. Das stärkt unsere Resilienz, die seelische Widerstandskraft. Wir setzen unsere Kreativität ein, um im Spiel weiterzukommen und haben viel Spaß.

Was passieren kann, wenn wir diese Spielewelten in den Arbeitsalltag übertragen, schilderten beim zweiten Termin des Arbeitskreis Game-based Learning die beiden Pädagog:innen Judith Matern und Katharina Skala aus Freiburg am Beispiel Schule. Die beiden haben mit Methoden der TZI (Themenzentrierte Interaktion nach Ruth Cohn: ein Handlungskonzept für lebendiges Leiten und Lernen) ein Spiel entwickelt, um Schule „beherzt und mit Leichtigkeit“ von innen heraus als Lehrer:innen zu verändern.

Eine Kostprobe des Spiels konnten die AK-Teilnehmenden an diesem Abend selbst austesten. Und waren begeistert, mit welchen einfachen Mitteln sich Spielprinzipien auf den Berufsalltag übertragen lassen. Am Beispiel der drei Spielfiguren Eule, Katze und Ente wurden den Spieler:innen im Wechsel die Rollen des Fragenden, des Antwortenden und des Spiegelnden zugeteilt. Am Ende schloss jede:r Spieler:in eine Wette mit sich selbst ab.

Wenn ihr mehr über das Spiel erfahren wollt, schaut nach auf: www.zukunftmachtschule.org. Dort findet ihr auch den Link zum wöchentlichen Podcast von „Zukunft macht Schule, der Bildungspodcast für alle, denen Schule am Herzen liegt.“

  • Game Design mit dem Schiller Gymnasium
1205, 2021

Game Design mit dem Schiller Gymnasium Ludwigsburg

Die Zusammenarbeit mit dem Friedrich Schiller Gymnasium startete im Mai 2021. Sie ergab sich aus einem anderen Netzwerkkontakt mit der Gymnasiallehrerin Stefanie Knauß. Die Kunstpädagogin signalisierte zusammen mit der Schulleitung ihrer Kulturschule Bereitschaft, sich mit einer 11. Klasse dem Thema Kreativität und Gedankenfreiheit über die Entwicklung von Spielen anzunähern. Diese Zusammenarbeit findet ausschließlich online statt, eine Herausforderung und zugleich eine Chance, solche Projekte ortsunabhängig in einer Art digitalem Klassenzimmer und unter Anwendung des Design Thinking Ansatzes durchzuführen. Im ersten Teil dieses Projektbausteins geht es um das Thema Storytelling und die Frage wie Geschichten entstehen und wie sie funktionieren. Im zweiten Teil sind die Schüler:innen aufgefordert, in Kleingruppen analoge und digitale Games auf der Basis einer mitreißenden Geschichten zu entwickeln. Wenn der Zeitplan eingehalten werden kann, stehen Prototypen von Spielen in den letzten Ferienwochen für andere Klassen zum Testing mit der Peergroup bereit.

  • Schiller Projekt Seminar an der PH Schwäbisch Gmünd
2104, 2021

Hochschulseminar zum Projekt: Visionen und Konzepte für ein Bildungsdorf

Gemeinsam mit der V. Prof. Dr. Stefanie Nickel bietet Projektleiter Daniel Autenrieth im Fachbereich Grundschulpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd im Sommersemester 2021 ein Online-Seminar mit dem Thema „Chancen und Herausforderungen von Unterricht und Schule“ an. Kooperationspartner ist u.a. eine Grundschulklasse der Grundschule Murrhardt, deren Rektorin Monika Pietron über den Hackathon #gedankenfreiheit unserem Netzwerk beigetreten ist. Hier bearbeiten Lehramtsstudierende im digitalen Kontakt mit Grundschüler:innen die Frage: Wie sieht Ihre/Eure (ideale) Vorstellung von einem Bildungsdorf aus? Studierende und Schüler:innen entwickeln Ideen, Visionen und Konzepte über ein Bildungsdorf in Marbach (unter Einbezug des Schiller Hauses) und setzen diese mithilfe des Tools CoSpaces um.

1504, 2021

Gründung des Arbeitskreis Game-based Learning

Als weiterer Baustein des Netzwerks für Gedankenfreit und Kreativität hat sich im Mai der Arbeitskreis „Game-based Learning“ konstituiert, der für alle am Thema Interessierten, egal welcher Profession, offen steht. V. Prof. Dr. Stefanie Nickel und Daniel Autenrieth hielten ein kurzen Impulsvortrag zur „Game-based Learning zur partizipativen Schul- und Unterrichtsentwicklung“. In dem von Claudia Baumbusch moderierten anschließenden Austausch standen die Möglichkeiten der Übertragung von Game-based Learning in die jeweiligen beruflichen Kontexte im Mittelpunkt, die die Teilnehmenden in Break-out Sessions intensiv diskutierten. Abschließend haben die Teilnehmenden ihre Bedarfe zu diesem Thema erhoben und festgehalten. Sie werden aktuell ausgewertet und fließen in die nächste AK-Sitzung mit ein, die noch vor den Sommerferien stattfinden soll.

2903, 2021

Neue Mitwirkende im Netzwerk für Gedankenfreiheit und Kreativität

Trotz erheblicher Einschränkungen durch die Coronapandemie konnten wir für das Schillerprojekt weitere Kooperationspartner gewinnen: die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, die Grundschule in Murrhardt und das Friedrich Schiller Gymnasium in Ludwigsburg. Die PH Ludwigsburg hat nach dem Hackathon #gedankenfreiheit die Kooperation beendet. Auch das Sonderpädagogische Zentrum Ludwig Uhlandschule ist nicht mehr im Projekt vertreten.

  • Hackathon Zoom Meeting
1603, 2021

Hackathon trägt erste Früchte

Der Hackathon #gedankenfreiheit erweist sich als Motivationstreiber für das Schiller Projekt.  Die Projektergebnisse aus drei von insgesamt vier Gruppen des Hackathon werden in verschiedenen Settings weiterverfolgt. Für das Sommersemester 2021 sind an der PH Ludwigsburg und an der PH Schwäbisch Gmünd Seminare in Planung, die ausgehend vom Hackathon die Themen Game-based learning und die Stadt als vernetzte Bildungslandschaft für Lehramtsstudierende und Studierende der Kultur- und Medienbildung aufgreifen.

Am 16.03.2021 trafen sich die beiden Projektleiter:innen Claudia Baumbusch und Daniel Autenrieth mit Mitgliedern aus dem Vorstand des Schillervereins Marbach e.V.: Birger Laing, Lorenz Oblenzer, Monika Pietron und Susanne Wichmann. Sie alle hatten in einer Projektgruppe mit Fokus auf Schillers Geburtshaus am Hackathon teilgenommen. Nun galt es, die Ergebnisse des Hackathon und weitere Projektetappen zu diskutieren. Birger Laing, zweiter Vorsitzender des Vereins, freute sich ausdrücklich über die neuen Perspektiven von außen, die ihm das „Schiller Projekt“ mit Blick auf Schillers Geburtshaus beschert.

Trotz erheblicher pandemiebedingter Einschränkungen wird im Projekt das Handlungskonzept des Design Thinking mit seiner ausdrücklichen Nutzer:innenorientierung angewandt. D.h. das Schiller Geburtshaus wird aus der Perspektive von Schüler:innen, vermittelt durch den Handyfilm eines Fünftklässlers, wahrgenommen und so die Eindrücke und Erfahrungen der jungen Besucher:innen dokumentiert und reflektiert. Über dieses digital verfügbare Filmmaterial setzen sich weitere Schulklassen, denen der Besuch des Museums vorerst nicht möglich ist, mit Schiller und seiner Geburtsstätte auseinander. Gemeinsam mit den Lehrenden stellen sie Überlegungen an, welche kreativ-produktiven und handlungsorientierten Angebote ein Besuch vor Ort enthalten könnte. Ob die diesbezüglichen Konzepte, die in nächster Zeit fixiert werden sollen, von den beteiligten Schüler:innen und anderen Klassen vor Ort zeitnah erprobt werden, ist derzeit noch ungewiss. Die daran anschließenden Feedbackschleifen verzögern sich voraussichtlich. Dennoch beabsichtigen die Projektgruppenmitglieder, zeitnah weitere Lehrkräfte für das Schiller Projekt zu begeistern. Damit wird der Schillerverein Marbach e.V. zu einem wichtigen Multiplikator beim Ausbau des Netzwerks für Gedankenfreiheit und Kreativität. Neben der Tobias-Mayer-Gemeinschaftsschule und der Uhland Schule sind nun auch die Freie Schule Christophine, das Friedrich Schiller Gymnasium und die Grundschule Murrhardt ins Schiller Projekt involviert. Im Meeting „gesponnene“, neue Projektimpulse sollen zeitnah kommuniziert und umgesetzt werden. Für April ist die Einsetzung eines Arbeitskreises für Game-based Learning geplant. Das Netzwerk wächst ….

Feedback zum Hackathon #gedankenfreiheit

Dieses Feedback erhielten wir von einer Teilnehmerin:

„Anfangs wusste ich nicht, auf was ich mich einlasse. Deshalb war ich zu Beginn auch in der Gruppe etwas zurückhaltend. Doch beim Einstieg am Montag früh wurde mir einiges klarer und ich hatte dann auch keine Probleme eine Gruppe zu finden und mich hier sowohl im Chat, als auch bei den Videokonferenz einzubringen.

Ich finde es immer noch begeisternd, wie schnell ein Teamgefühl aufkam und wir zusammengewachsene sind, obwohl wir uns zuvor noch nie gesehen haben. Auch habe ich nie gedacht, dass in 5 Tagen so viele Ideen zusammengetragen werden können und eine solche besondere Idee erarbeitet werden kann.
Ich würde das Projekt auch jedem Studenten weiterempfehlen. Man kann in kürzester Zeit soviel lernen. Dies bezieht sich nicht nur auf inhaltliche Kompetenzen, sondern auch auf soziale. Man lernt andere Menschen kennen, lernt wie man zusammen im Team arbeitet, Aufgaben aufteilt und vieles mehr.
Am Montag war ich mir jedoch in keinster Weise bewusst, wie viel Zeit ich in dieses Projekt investieren werde, jedoch habe ich das nie als Belastung gesehen, da ich bei der Arbeit mit meinen Teamkolleginnen immer begeistert dabei war und wir so oft die Zeit völlig vergessen haben.

Ich bin sehr froh, dass ich mich getraut habe, ein Teil von #gedankenfreiheit zu sein. Ich bin dankbar für die wertvollen Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich durch das Projekt gewinnen konnte.“

Partner und Unterstützer

 

Alim BW
Fonds Soziokultur
Neustart Kultur
bkm
Medien und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
PH Schwäbisch Gmünd
Schiller Gymnasium Ludwigsburg
TMG Marbach